Verkauf Tipps

12 tolle Websites und Apps, um Ihre Kleidung online zu verkaufen und Geld zu verdienen

Hier sind die besten Plattformen, auf denen Sie Ihr gebrauchtes oder neues Tuch verkaufen und zusätzliches Geld verdienen können.

Alize Mendez

geschrieben von

Alize Mendez

Veröffentlicht am

June 21, 2026

12 tolle Websites und Apps, um Ihre Kleidung online zu verkaufen und Geld zu verdienen

Wo verkaufe ich meine Kleidung online? Die kurze Antwort#

Wer in Deutschland Kleidung online verkaufen will, fährt am besten mit Vinted für gebrauchte Mode, eBay für die größte Reichweite, eBay Kleinanzeigen für lokale Käufer und Depop für junge, trendbewusste Stücke. Für Vintage und Handgemachtes lohnt sich Etsy, für Designer-Secondhand Vestiaire Collective, und einen eigenen Shop baut man mit Shopify auf. Welche Plattform die richtige ist, hängt davon ab, was Sie verkaufen und ob Sie nur ausmisten oder ein kleines Geschäft aufbauen wollen.

Wo verkaufe ich meine Kleidung online? Die kurze Antwort
PlattformPasst FürStärke
VintedGebrauchte AlltagsmodeGrößte Käuferschaft in Deutschland, keine Verkäufergebühr
eBayMarken-, Vintage- und SpezialteileBreiteste Reichweite, national und international
DepopStreetwear und junge ModeJunges, trendbewusstes Publikum
EtsyVintage und HandgemachtesKäufer, die gezielt Einzelstücke suchen
Vestiaire CollectiveDesigner-SecondhandEchtheitsprüfung, internationale Käuferschaft
ShopifyEigener Shop, größeres SortimentVolle Kontrolle über Marke und Auftritt

Die Plattform allein entscheidet selten über den Verkauf. Ein klares Inserat mit ehrlichen Fotos und echten Flachmaßen schlägt ein nachlässiges überall. Wer beim Messen Hilfe braucht, findet Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie wie man eine Jeans misst und wie man ein Kleid misst. Wer noch ganz am Anfang steht, beginnt am besten mit unseren 10 Tipps für den Online-Verkauf von Kleidung.

Es wird Zeit, den Kleiderschrank auszumisten und dabei etwas Geld zu verdienen. Egal ob Sie nur Platz schaffen oder ernsthaft online verkaufen wollen, die folgenden zwölf Plattformen helfen Ihnen dabei. Wir haben die Liste auf den deutschen Markt zugeschnitten und mit den Plattformen begonnen, bei denen hierzulande die meisten Käufer unterwegs sind.

Vinted#

Für gebrauchte Alltagsmode führt in Deutschland kaum ein Weg an Vinted vorbei. Hier sucht die größte Käuferschaft nach Secondhand-Kleidung, und für Verkäufer fallen keine Verkaufsgebühren an, die Käufer tragen den Käuferschutz. Das Einstellen geht schnell über die App, und wer seine Inserate regelmäßig auffrischt, rückt in der Suche weiter nach oben.

Vinted lebt von einfachen, ehrlichen Angeboten. Gute Fotos bei Tageslicht, eine knappe Beschreibung und die wichtigsten Maße reichen oft schon. Gerade bei niedrigpreisiger Mode entscheidet die Geschwindigkeit: Wer schnell verschickt und freundlich antwortet, sammelt gute Bewertungen und verkauft das nächste Teil leichter.

Plattformen: Web und App

Website: Vinted.de

eBay#

eBay bietet die breiteste Reichweite von allen. Sie verkaufen national oder international, an Käufer im eigenen Land oder gezielt in andere Länder. Die Marke kennt fast jeder, auch Menschen, die sonst kaum online einkaufen. Für Marken-, Vintage- und Spezialteile ist eBay oft die beste Wahl, weil dort gezielt nach genau solchen Stücken gesucht wird.

Die Gebühren für Angebote und Verkäufe unterscheiden sich je nach Kategorie und Land. Wer den Verkauf größer aufziehen will, sollte sie im Blick behalten. Hilfreich ist außerdem ein guter Bewertungsstand: Nutzen Sie für den Verkauf dasselbe Konto wie für Ihre Käufe, denn die Bewertungen werden zusammengezählt und schaffen Vertrauen. Wie Sie die Kosten niedrig halten, lesen Sie in unserem Beitrag, wie Sie eBay-Gebühren senken und mehr verdienen.

Plattformen: Web und App

Website: eBay.de

eBay Kleinanzeigen#

Wenn Sie lieber lokal und ohne Versand verkaufen, sind die Kleinanzeigen eine starke Ergänzung. Käufer holen die Ware oft selbst ab, was Verpackung und Portokosten spart. Für sperrige Teile, ganze Kleiderpakete oder Stücke, die sich überregional schlecht verkaufen, ist das ein guter Weg. Halten Sie Ihre Anzeigen aktuell und antworten Sie zügig auf Nachrichten, dann läuft der Verkauf vor Ort meist reibungslos.

Plattformen: Web und App

Website: Kleinanzeigen.de

Depop#

Depop ist das Instagram unter den Verkaufsplattformen. Das Publikum ist jung und trendbewusst, gefragt sind Streetwear, Y2K, Vintage und auffällige Einzelstücke. Wer den passenden Stil und einen erkennbaren Auftritt hat, baut sich hier schnell eine treue Käuferschaft auf.

Wie auf einer Social-Media-Plattform zählt das Profil als Ganzes. Ein einheitlicher Bildstil, gepflegte Inserate und regelmäßige Aktivität bringen Sie weiter nach vorn. Stylen Sie Ihre Teile ansprechend und fotografieren Sie sie sauber, dann heben Sie sich von der Masse ab.

Plattformen: Web und App

Website: Depop.com

Etsy#

Etsy ist die Heimat von Handgemachtem, beherbergt aber auch eine starke Sparte für Vintage-Mode. Der Haken: Kleidung gilt bei Etsy erst als Vintage, wenn sie mindestens zwanzig Jahre alt ist. Es lohnt sich also, den eigenen Schrank zu durchstöbern oder in Secondhand-Läden und auf Flohmärkten nach Teilen zu suchen, die sich mit Gewinn weiterverkaufen lassen.

Wer selbst näht oder Kleidung anfertigt, ist hier ebenfalls richtig. Die Einstellgebühren sind günstig, und Etsy genießt bei Käufern wie Verkäufern einen guten Ruf. Das Publikum sucht gezielt nach Einzelstücken, etwa für Hochzeiten oder besondere Anlässe. Schöne Fotos sind hier besonders wichtig, denn der Stil verkauft mit.

Plattformen: Web und App

Website: Etsy.com

Vestiaire Collective#

Für Designer-Secondhand ist Vestiaire Collective in Europa eine der ersten Adressen. Die Plattform vermittelt authentische Luxusmode zu Preisen unter dem Neupreis und prüft hochwertige Stücke vor dem Versand auf Echtheit. Wer Markenstücke von Chanel, Gucci, Louis Vuitton oder ähnlichen Labels im Schrank hat, erreicht hier ein internationales Publikum, das gezielt danach sucht.

Die Echtheitsprüfung schafft Vertrauen auf beiden Seiten und rechtfertigt die Provision, die beim Verkauf anfällt. Für teure Einzelstücke ist das oft die sicherere Wahl als ein offener Marktplatz.

Plattformen: Web und App

Website: VestiaireCollective.com

Poshmark#

Poshmark fühlt sich an wie ein soziales Netzwerk fürs Kleiderverkaufen. Die Plattform ist vor allem in den USA stark und mittlerweile auch in einigen europäischen Märkten aktiv. Verkauft werden gern angesagte und höherwertige Marken. Verkäufer zahlen rund 20 Prozent Provision, dafür ist der Auftritt schlank und einfach zu bedienen. Wer gern mit anderen Nutzern interagiert, wird hier mit Sichtbarkeit belohnt.

Plattformen: Web und App

Website: Poshmark.com

ThredUp#

ThredUp funktioniert anders als ein klassischer Marktplatz. Sie schicken Ihre Kleidung in einem bereitgestellten Beutel ein, das Unternehmen sortiert, preist und verkauft sie für Sie. Was sich nicht verkauft, wird gespendet und recycelt oder gegen Gebühr zurückgeschickt. Das ist bequem für alle, die viele Teile loswerden wollen, ohne jedes einzeln einzustellen.

Die Auszahlung richtet sich nach dem Verkaufspreis und liegt zwischen 5 und 80 Prozent. Teure Stücke ab einem höheren Verkaufspreis bringen den größten Anteil, günstige Teile entsprechend wenig. ThredUp ist also eher etwas für bequemes Ausmisten als für maximalen Gewinn. Beachten Sie, dass der Versand aus Deutschland je nach Programm eingeschränkt sein kann, prüfen Sie das vorab.

Plattformen: Web und App

Website: ThredUp.com

Shopify#

Irgendwann ist der eigene Shop vielleicht genau das Richtige. Wer viel Ware bewegt oder eine echte Marke aufbauen will, ist mit einem eigenen Auftritt oft besser bedient als mit fremden Marktplätzen. Shopify ist eine voll gehostete Lösung, die sich mit Kanälen wie Instagram, Facebook und Pinterest verbinden lässt.

Sie können Shopify zunächst kostenlos testen, um die Plattform kennenzulernen. Ein Nachteil bleibt: Den Kundenstamm müssen Sie selbst aufbauen. Wer aber schon auf eBay oder Vinted verkauft, kann einen Teil dieser Käufer mitnehmen. Alternativ sind in Deutschland auch WooCommerce und Wix verbreitete Wege zum eigenen Shop.

Plattformen: Web und App

Website: Shopify.de

Facebook Marketplace#

Über den Facebook Marketplace verkaufen Sie direkt im sozialen Netzwerk, meist an Käufer aus der Umgebung. Die Angebote werden nach Standort sortiert, Abholung vor Ort ist üblich. Wer eine Facebook-Seite statt eines privaten Profils führt, kann zusätzlich einen Button zum eigenen Shop einbinden. Für lokale Verkäufe ohne Versandaufwand ist das eine unkomplizierte Ergänzung.

Plattformen: Web und App

Website: Facebook Marketplace

Grailed#

Grailed hat sich auf Herrenmode, Streetwear und Designerstücke spezialisiert. Wer hochwertige Sneaker, Hoodies oder seltene Labels verkauft, trifft hier auf ein Publikum, das genau weiß, was es sucht, und entsprechend zahlt. Die Beschreibungen dürfen ruhig detailliert sein, denn diese Käufer achten auf Zustand, Jahrgang und Echtheit.

Plattformen: Web und App

Website: Grailed.com

momox fashion#

momox fashion ist die deutsche Variante des Ankaufmodells: Sie geben ein, was Sie verkaufen wollen, bekommen ein Festpreisangebot und schicken die Ware kostenlos ein. Den Verkaufsaufwand übernimmt das Unternehmen komplett. Die Preise pro Teil sind niedrig, dafür ist es der schnellste Weg, einen ganzen Sack Kleidung in einem Rutsch loszuwerden, ohne jedes Stück einzeln zu fotografieren und einzustellen.

Plattformen: Web und App

Website: momoxfashion.com

Weitere Optionen für besondere Stücke#

Neben den großen Plattformen gibt es spezialisierte Anbieter, vor allem im Luxussegment. Dienste wie The RealReal oder frühere Anbieter wie Tradesy haben das Konsignationsmodell für Designermode geprägt, bei dem ein Stück mit fester Provision verkauft wird, historisch etwa rund 14,9 Prozent bei Tradesy. Solche Dienste sind meist auf den US-Markt ausgerichtet, und manche existieren nicht mehr. Für deutsche Verkäufer mit echten Luxusstücken ist Vestiaire Collective in der Regel der bessere Weg. Prüfen Sie bei jedem dieser Anbieter vorab, ob Versand und Ankauf aus Deutschland überhaupt möglich sind.

Egal welche Plattform: weniger Retouren durch klare Maße#

In Deutschland gehören Rücksendungen zum Alltag, viele bestellen mehrere Größen und schicken das meiste zurück. Der häufigste Grund für eine Retoure ist die Passform: Ein Teil sieht anders aus oder fällt kleiner aus als erwartet. Genau hier können Sie als Verkäufer ansetzen, ganz gleich, ob Sie auf Vinted, eBay oder Depop einstellen.

Wer jedes Kleidungsstück flach ausmisst und die Flachmaße in Zoll und Zentimeter in die Anzeige schreibt, beantwortet die wichtigste Frage, bevor sie jemand stellt. Wenn Sie regelmäßig einstellen, können Sie mit einer Item Chart von Sizely die Maße sauber ins Inserat einbetten. Käufer prüfen die Passform dann selbst, statt nachzufragen, und es kommt seltener etwas wegen falscher Größe zurück. Mehr als 85.000 Verkäufer nutzen Sizely auf Vinted, eBay und anderen Plattformen, und die erste Größentabelle ist kostenlos.

Mit dieser Auswahl finden Sie für fast jedes Teil die passende Plattform. Wählen Sie nach dem, was Sie verkaufen und wie viel Zeit Sie investieren wollen, halten Sie Ihre Inserate sauber und ehrlich, und der Rest ergibt sich. Weitere Anleitungen rund ums Verkaufen finden Sie unter Verkauf-Tipps.

Häufige Fragen#

Wo verkauft man Kleidung am besten online in Deutschland?#

Für gebrauchte Alltagsmode ist Vinted die beste Wahl, da hier die größte Käuferschaft sucht und keine Verkaufsgebühren anfallen. eBay bietet die breiteste Reichweite für Marken-, Vintage- und Spezialteile, eBay Kleinanzeigen eignet sich für lokale Verkäufe ohne Versand, und Depop spricht ein junges, trendbewusstes Publikum an. Viele Verkäufer stellen dasselbe Teil auf mehreren Plattformen ein.

Auf welcher Plattform verkaufe ich Designer- und Luxusmode?#

Für echte Designerstücke ist Vestiaire Collective in Europa die naheliegende Wahl, weil die Plattform die Echtheit prüft und ein internationales Publikum erreicht. Für Streetwear und seltene Herrenmode lohnt sich Grailed. Spezialisierte US-Dienste wie The RealReal arbeiten überwiegend mit Konsignation, sind aber meist auf den amerikanischen Markt ausgerichtet.

Wie verkaufe ich viele Kleidungsstücke auf einmal, ohne jedes einzeln einzustellen?#

Ankaufdienste wie momox fashion oder ThredUp nehmen Ihnen die Arbeit ab: Sie schicken die Ware ein und erhalten ein Festpreisangebot oder eine Auszahlung nach Verkauf. Die Erlöse pro Teil sind niedriger als beim Selbstverkauf, dafür sparen Sie viel Zeit. Bei ThredUp liegt die Auszahlung je nach Verkaufspreis zwischen 5 und 80 Prozent.

Wie senke ich Retouren beim Verkauf von Kleidung online?#

Passform-Probleme sind der häufigste Grund für Rücksendungen. Geben Sie deshalb die Flachmaße in Zoll und Zentimeter an, zeigen Sie jeden Makel ehrlich auf den Fotos und legen Sie eine Größentabelle bei. Je genauer das Inserat die Erwartung trifft, desto seltener kommt ein Stück wegen falscher Größe zurück. Anleitungen zum Messen finden Sie unter wie man ein T-Shirt misst und wie man eine Jeans misst.

Alize Mendez

geschrieben von

Alize Mendez

Alize verfügt über ein tiefes Verständnis der Komplexität von Bekleidungsgrößen und war maßgeblich an der Entwicklung innovativer Messtechniken beteiligt, die das Herzstück der Sizely-Technologie bilden. Mit über 5 Jahren Erfahrung als Online-Verkäuferin hat ihr Wissen über die Maße von Kleidung unzähligen E-Commerce-Unternehmen geholfen, Retouren zu minimieren und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

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