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Was Sie über den modernen Online-Shopper wissen müssen

Online-Shopping hat sich verändert. Was eine große Studie über das Kaufverhalten des modernen Online-Shoppers zeigt und was Verkäufer daraus lernen.

Eddy

geschrieben von

Eddy

Veröffentlicht am

June 21, 2026

Was Sie über den modernen Online-Shopper wissen müssen

Wer ist der moderne Online-Shopper?#

Der moderne Online-Shopper kauft regelmäßig, geräteübergreifend und über mehrere Kanäle ein. Eine groß angelegte Studie von BigCommerce und Kelton Global mit über 135 Erkenntnissen zeigt: nur 4 % der US-Amerikaner haben noch nie online gekauft, 4 von 5 haben es im letzten Monat getan, und Preis sowie Bequemlichkeit entscheiden über den Kauf.

Wer ist der moderne Online-Shopper?
KennzahlWert
Noch nie online gekauft4 %
Hat im letzten Monat online gekauft4 von 5
Männer geben gegenüber Frauen mehr ausfast 30 % mehr
Kauft mindestens einmal pro Monat80 %
Kauft mindestens einmal pro Woche30 %
Kauft täglich online5 %
Bricht den Kauf wegen Versandkosten abbis zu 66 %
Will das Produkt vor dem Kauf sehenfast 80 %

Wer online verkauft, sollte den Käufer dort abholen, wo er entscheidet: bei Preis, Versand und der Frage, ob das Teil passt. Klare Produktbilder, sichtbare Maße und ehrliche Bewertungen senken genau die Zweifel, die sonst zum Kaufabbruch führen.

Durch die zunehmende Nutzung des Internets und den besseren Zugang ist der moderne Online-Shopper längst nicht mehr der, den viele Händler sich vorstellen. Die Shop-Systeme sind simpler geworden, Online-Bezahlmethoden gelten als sicher und nicht nur die großen Namen wie eBay und Amazon profitieren davon. Käufer gehen bewusster mit ihrem Geld um. In einer umfangreichen Studie von BigCommerce und Kelton Global, einem führenden Marktforschungsunternehmen, wurden über 135 Erkenntnisse über den modernen Online-Shopper zusammengetragen. Dieser Beitrag fasst zusammen, was im sich ständig wandelnden Online-Handel relevant ist.

Wer kauft online ein?#

Praktisch jeder.

Nur 4 % der US-Amerikaner haben noch nie online eingekauft. Im vergangenen Monat haben 4 von 5 Menschen etwas online gekauft. Etwa die Hälfte der US-Bevölkerung zieht es vor, online zu kaufen. Die Gründe dafür sind offensichtlich: Flexibilität, Erreichbarkeit und Benutzerfreundlichkeit sprechen viele an.

Männer oder Frauen, wer gibt mehr aus?#

Männer und Frauen nutzen Online-Plattformen etwa gleich oft beim Einkaufen. Beide Gruppen geben mehr bei reinen Online-Händlern aus sowie bei traditionellen Geschäften, die eine Online-Präsenz entwickelt haben. Interessant ist die Verteilung: Männer geben online fast 30 % mehr aus als Frauen.

Online oder im Laden?#

Hier sind die Käufer geteilter Meinung. Die eine Hälfte kauft lieber im Geschäft, die andere eher online. Händler, die beide Kanäle bedienen, sind gut beraten, sollten aber beachten, dass Kunden im Laden meist mehr ausgeben. Wer die Möglichkeit zur Abholung im Geschäft bietet, spart Versandkosten und profitiert gleichzeitig von Spontankäufen auf dem Weg zur Kasse. Das kann den Gewinn pro Bestellung deutlich steigern.

Eigener Shop, großer Händler oder Marktplatz?#

Fast die Hälfte aller Online-Suchen beginnt auf einem großen Marktplatz wie Amazon. Das bedeutet nicht unbedingt, dass das Produkt dort verfügbar oder zum besten Preis ist, aber viele starten ihre Suche auf solchen Plattformen.

74 % der US-Amerikaner kaufen bei großen Händlern mit Online-Präsenz, also direkt beim Unternehmen. Diese Anbieter nennt man Omni-Channel, da sie sowohl online als auch im Geschäft vertreten sind.

54 % haben schon auf einem Marktplatz gekauft, 44 % in Online-Shops und 36 % bei Händlern mit einem besonderen Sortiment. Wer seine Produkte an mehreren Orten anbietet, wie auf einem Marktplatz, in sozialen Medien und im eigenen Shop, betreibt Multi-Channel-Handel.

Mit wachsendem Vertrauen geben Käufer ihr Geld gern aus, aber sie tun es dort, wo es bequem ist. Anbieter, die Multi- und Omni-Channel verbinden, haben die besten Chancen.

Wie oft wird online gekauft?#

80 % der Käufer bestellen mindestens einmal im Monat, 30 % mindestens einmal die Woche und 5 % sogar täglich online. Das überrascht kaum, wenn man bedenkt, wie viele Menschen mobile Geräte nutzen. Ein kurzer Klick auf dem Handy ist oft einfacher, als sich am PC durch eine Website zu quälen. Insgesamt verbringt man bis zu 5 Stunden pro Woche mit Online-Shopping, mit Kindern eher 7.

Wo und wann gekauft wird#

Gekauft wird überall: im Bett, am Arbeitsplatz oder sogar im Badezimmer. Bemerkenswert sind die 25 %, die etwas online bestellen, während sie in einem Ladengeschäft stehen.

Was am häufigsten gekauft wird#

Konsumgüter stehen ganz oben auf der Liste.

Kleidung, Schuhe und Accessoires: 47 % kaufen direkt bei Online-Händlern, 44 % über Marktplätze.

Elektronik: 34 % nutzen dafür Marktplätze.

Beauty-Artikel: 29 % kaufen über Marktplätze, 24 % bei großen Händlern.

Bücher, Filme und Musik: Hier gewinnen die Marktplätze klar, 44 % nutzen sie für den Kauf.

Was zum Kauf bewegt#

Preis und Bequemlichkeit sind die Hauptfaktoren. In die Entscheidung fließen auch Versand, Steuern, Rückgaberegeln sowie Anreize wie Gutscheine, Rabatte und Gewinnspiele ein. Wer hier fair und transparent ist, hat bessere Chancen, den Kauf abzuschließen.

Was Käufer abschreckt#

Bis zu 66 % brechen den Kauf wegen Versandkosten ab. Einige Marktplätze wie Amazon übernehmen diese Kosten bewusst selbst, da es dem Markenimage zugutekommt. Unübersichtliche Websites schrecken ebenfalls ab. Und Käufer stört, dass sie online nichts anfassen oder anprobieren können, dazu kommen komplizierte Rückgaberegelungen.

Was Käufer wollen#

Die Produktdarstellung ist ausschlaggebend. Fast 80 % möchten genau sehen, was sie kaufen, bevor sie eine Entscheidung treffen. Ebenso wichtig ist die Meinung anderer: Bewertungen helfen bei der Kaufentscheidung spürbar weiter.

Bei Kleidung geht es bei dem Wunsch "sehen, bevor ich kaufe" fast immer um die Passform. Am Bildschirm lässt sich nichts anprobieren, und in Deutschland ist es üblich, mehrere Größen zu bestellen und den Rest zurückzuschicken. Genau hier verlieren Verkäufer Marge, denn jede Rücksendung kostet. Wer regelmäßig Kleidung einstellt, kann mit einer Item Chart von Sizely die Flachmaße gut integrieren, dann prüfen Kunden die Passform selbst und es kommt seltener zu Rücksendungen wegen falscher Größe. Wie Sie ein Kleidungsstück richtig vermessen, zeigt die Anleitung wie misst man ein T-Shirt.

Fazit#

Online-Shopping wächst rasant und Käufer werden dabei immer bewusster. Händler, Marktplätze und Online-Verkäufer machen vieles richtig, aber über die Beweggründe des modernen Online-Shoppers gibt es immer etwas Neues zu lernen. Wer Preis, Versand und Passform offen kommuniziert, gewinnt genau die Käufer, die sonst kurz vor dem Kauf abspringen.

Häufige Fragen#

Wer ist der moderne Online-Shopper?#

Es ist beinahe jeder. Nur 4 % der US-Amerikaner haben noch nie online gekauft und 4 von 5 haben im letzten Monat einen Online-Einkauf getätigt. Gekauft wird über verschiedene Geräte und Kanäle, wobei Preis und Bequemlichkeit die Entscheidung beeinflussen.

Was schreckt Online-Käufer am meisten ab?#

Versandkosten sind der größte Hinderungsgrund: bis zu 66 % brechen deswegen den Kauf ab. Auch unübersichtliche Seiten, komplizierte Rückgaben und die Tatsache, dass man online nichts anfassen oder anprobieren kann, schrecken ab.

Wie oft kaufen Menschen online ein?#

80 % kaufen mindestens einmal im Monat, 30 % mindestens einmal pro Woche, und 5 % sogar täglich. Online-Shopping nimmt bis zu 5 Stunden pro Woche ein, mit Kindern eher 7.

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Eddy

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Eddy

Als Gründer von Sizely war Eddys Vision der Eckpfeiler des Unternehmens. Sein Unternehmergeist und seine innovative Denkweise haben Sizely zu einem führenden Anbieter von Fit-Technologie gemacht. Eddy treibt die Mission des Unternehmens weiter voran und stellt sicher, dass Sizely auch weiterhin ein Synonym für Genauigkeit und Zuverlässigkeit bei Größenlösungen bleibt.

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