Kleidung verkauft sich am besten in ihrer Saison und kurz vor dem passenden Anlass. Sommerteile im Frühsommer, Mäntel im Spätherbst, Abendmode zur Ballsaison. Beim Timing zählt außerdem der Wochentag und die Uhrzeit, zu der Sie ein Inserat auslaufen lassen: Sonntagabend bringt erfahrungsgemäß die meisten Bieter.
Sie haben also ein paar Teile zu verkaufen und etwas Zeit. Wann lohnt es sich, sie einzustellen?
Ein Sommerkleid verkauft sich nun mal im Sommer. Kaum jemand kauft Sommerkleidung im Winter, außer auf der Suche nach einem Schnäppchen, und Sie wollen ja den besten Preis erzielen. Stellen Sie Ihre Teile also in der Saison ein, aber nicht zu weit im Voraus. Und denken Sie daran: Ihre Käufer können überall sitzen, im milderen Süden oder am anderen Ende der Welt, wo gerade eine ganz andere Jahreszeit herrscht.
Wenn der Winter zu Ende geht, lassen sich einzelne warme Stücke oft noch loswerden. Je näher der Sommer rückt, desto schwerer wird das. Bieten Sie im Frühling eher leichte Kleidung an, und im letzten Monat der Saison dürfen die ersten Sommerteile dazukommen.
Der Sommer ist die Zeit für Bademode, T-Shirts, Shorts, Kleider, kurze Ärmel, Tanktops, Strandkleidung, Sonnenbrillen und Hüte. Stellen Sie möglichst viel davon früh in der Saison ein, wenn die Leute nach neuer Sommerkleidung suchen.
Restliche Sommerware sollte ganz zu Saisonbeginn raus, am besten haben Sie sie da schon verkauft. Jetzt zählen wärmere Sachen: langärmlige Oberteile, Jeans, Stiefel, Schals, Wildlederschuhe, alles, was warm aussieht, ohne Sie wirklich gegen Kälte zu schützen. Im letzten Herbstmonat können Sie mit Winterkleidung anfangen.
Im Winter laufen Mäntel, Jacken, Jeans, Skiausrüstung, Pullover, langärmlige Teile, Wollsachen und Schals. Eben alles, was im Frühling zu warm oder zu kratzig wäre.
Ist bei Ihnen gerade Ballsaison oder stehen festliche Feiern an? Dann ist der richtige Moment für Abendmode gekommen. Von Pumps über Kleider bis zum dreiteiligen Anzug lässt sich vieles online anbieten. Sind es Ihre eigenen alten Teile, lassen Sie sie vorher chemisch reinigen und schreiben Sie das auch ins Inserat.
Frühling und Herbst sind die beliebtesten Jahreszeiten für Hochzeiten, danach Sommer und Winter. Braut und Bräutigam kaufen ihre Garderobe aber vor dem großen Tag, deshalb lohnt es sich, Hochzeitsartikel eher im Sommer und Winter einzustellen. Mögliche Stücke: Brautkleider, Reifröcke, Schleier, Handschuhe (sofern fleckenfrei), Handtaschen, Sonnenschirme, Schuhe, Brautjungfernkleider, Anzüge und Krawatten.
Manche Kostüme verkaufen sich das ganze Jahr, besonders Teile aus markanten Jahrzehnten wie den 70ern oder 90ern. Andere sind saisonal. Weihnachtsartikel etwa bringen in den Wochen vor dem Fest am meisten, weil dann am meisten ausgegeben wird, und kaum noch etwas danach, wenn alle nur noch auf den Schnäppchenpreis warten.
Für das Ende einer Auktion ist der Sonntag am stärksten. Viele sind online und stellen sich auf die kommende Arbeits- oder Schulwoche ein, ein idealer Moment, um ein Inserat auslaufen zu lassen. Das heißt, Sie müssen kurz zurückrechnen, damit der Verkauf wirklich am Sonntag endet. Unter der Woche bleiben Dienstag, Mittwoch und Donnerstag die aktivsten Handelstage.
Idealerweise endet ein Inserat am Abend, etwa zwischen 18.30 und 22 Uhr, wenn die Bieter online sind und Ihren Artikel haben wollen. Der Abend schlägt fast jede Alternative. Spät nachts oder früh am Morgen klicken zwar auch Leute durch die Verkaufsseiten, aber ob davon viele auf Ihre Auktion bieten, ist fraglich. Mittags am Arbeitstag verpassen Sie alle, die nicht nebenbei einkaufen können. Wollen Sie tagsüber einstellen, lassen Sie das Inserat bis 13 Uhr auslaufen, dann erreichen Sie zumindest die Mittagspause. Den späten Nachmittag würde ich meiden, da sind die meisten unterwegs, pendeln oder holen Kinder ab.
Woher kommen die Teile? Fangen Sie im eigenen Kleiderschrank an. Legen Sie in Ruhe einen Stapel an mit allem, von dem Sie sich für den richtigen Preis trennen würden. Suchen Sie einzelne Stücke ruhig vorher auf den Plattformen. Nur weil etwas gelistet ist, will es deshalb noch lange niemand kaufen. Tauchen aber mehrere ähnliche Angebote auf, ist das ein gutes Zeichen.
Achten Sie darauf, dass die Kleidung sauber (notfalls waschen), heil (reparieren oder aussortieren) und nicht zu stark beschädigt ist. Glauben Sie, dass sich ein Teil trotz kleiner Mängel verkauft, dann beschreiben Sie diese unbedingt ehrlich im Inserat.
Gehen Sie nun den Stapel durch und ziehen Sie diese Stücke zuerst heraus:
Diese kommen als Nächstes und bringen ein nettes Sümmchen. Manche Käufer suchen gezielt nach einer Marke oder sogar einem bestimmten Modell. Schauen Sie online nach dem genauen Produktnamen und nennen Sie ihn, das hilft den Käufern und weckt mehr Interesse.
Eine schräge Häkelweste? Ein Paillettenkleid? Eines dieser Pseudo-70er-Teile von 2002? Stellen Sie sie ruhig ein, Kostüme laufen meist das ganze Jahr. Sieht etwas nach einem bestimmten Stil aus, ohne es wirklich zu sein, dann listen Sie es trotzdem entsprechend. Ein Kleid im Swing-Schnitt zum Beispiel passt gut unter 50er-Jahre-Mode.
Was läuft im Kino? Welche Band tourt? Haben Sie im Fernsehen einen Beitrag über die Modetrends der nächsten Saison gesehen? Stellen Sie passende Teile rechtzeitig online.
Ob Sie es glauben oder nicht, Fitnesskleidung läuft online gut. Bieten Sie sie am besten zum Jahreswechsel an, wenn viele ihre guten Vorsätze in die Tat umsetzen wollen. Verkaufen Sie nichts mit Schweißflecken oder sichtbar Abgetragenes. Und ja, bekannte Sportmarken gehen schnell und für mehr Geld weg.
Lag im Stapel etwas Brandneues mit anhängenden Etiketten? Das stellen Sie als BNWT ein (brand new with tags). Ist ein Teil neu und ungetragen, aber ohne Etikett, läuft es als BNWOT (brand new without tags). Unterwäsche und Bademode nehmen die meisten Plattformen ohnehin nur neu und mit Etikett an.
Kleidung in großen Größen ist beim Online-Verkauf klar im Vorteil. Stammt etwas von einem Händler für große Größen, hat es oft einen guten Wiederverkaufswert.
Den Rest des Stapels können Sie ebenfalls einstellen, aber nehmen Sie die genannten Kategorien zuerst dran. War ein Teil im Einkauf günstig, ist auch der Wiederverkaufswert meist niedrig. Solche Stücke bieten Sie besser für 5 € oder weniger an.
Vielleicht ist der eigene Kleiderschrank inzwischen ausgeräumt und es geht weiter zu den Regalen im Secondhand-Laden, bei der Familie oder im Vintage-Shop. Wenn Sie Maße und Inserate sauber aufbereiten wollen, hilft Ihnen unsere Anleitung zum Schreiben einer überzeugenden Produktbeschreibung.
Bei Gebrauchtmode ist die falsche Größe der häufigste Grund, warum ein Stück zurückkommt. Wer regelmäßig einstellt, kann mit einer Item Chart von Sizely die Flachmaße in Zoll und Zentimeter sauber ins Inserat einbetten. Käufer prüfen die Passform dann selbst, statt nachzufragen, und es kommt seltener etwas wegen falscher Größe zurück.
Als Gründer von Sizely war Eddys Vision der Eckpfeiler des Unternehmens. Sein Unternehmergeist und seine innovative Denkweise haben Sizely zu einem führenden Anbieter von Fit-Technologie gemacht. Eddy treibt die Mission des Unternehmens weiter voran und stellt sicher, dass Sizely auch weiterhin ein Synonym für Genauigkeit und Zuverlässigkeit bei Größenlösungen bleibt.
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